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Aminosäuren essentielle

Aminosäuren, die im Körper nicht aus anderen Aminosäuren aufgebaut werden können, die aber für den Menschen lebensnotwendig sind. Sie müssen daher über die Nahrung zugeführt werden. Die Gruppe der essentiellen Aminosäuren besteht aus acht verschiedenen Verbindungen (u.a. Tryptophan, Phenylalanin ).

Alkohol

kommt normalerweise nur in Spuren im Körper vor, deshalb existieren in der Leber Abbaumechanismen für die Substanz. Als Zellgift wirkt Alkohol auf nahezu alle Organe schädigend. In geringen Mengen werden alkoholische Getränke als anregend und verdauungsfördernd empfunden. Größere Mengen beeinträchtigen Muskelkoordination, Sprechvermögen und Gedächtnis. Ständige Alkoholzufuhr führt zur Suchtentwicklung und schädigt dauerhaft alle inneren Organe, Gehirn und Nervensystem. Auch Fettstoffwechselstörungen und Krebs werden durch regelmäßigen Alkoholkonsum gefördert. 1g Ethanol enthalten rund 7 kcal., dadurch können über alkoholische Getränke erhebliche Kalorienmengen zugeführt werden. Die Verstoffwechslung erfolgt sofort nach der Aufnahme, dabei wird die Fettverbrennung gehemmt. Gleichzeitig aufgenommene Nahrungsenergie steht damit zur Speicherung zur Verfügung, dadurch entsteht der allseits bekannte "Bierbauch".

Abführmittel

auch Laxantien, Laxativa. Mittel zur Beseitigung von Verstopfung (Obstipation) durch Auslösen der Stuhlentleerung. Es gibt verschiedene Präparate mit verschiedenen Wirkstoffen (Aloe, Senneswurzel, Faulbaum, Phenolphtalein, Glaubersalz) als Granulat, Tee, Tabletten oder Tropfen. Auch Milchzucker wirkt abführend. Die andauernde Verwendung führt zum Mineralstoffmangel im Darm, dadurch erschlaffen die Muskeln die den Nahrungsbrei zum Ausgang befördern sollen. Dadurch wird der Darm auf Dauer immer träger. Nach Untersuchungen nehmen 44% aller stark übergewichtigen Frauen und 15% Männer solche Mittel zu sich. Der Grund ist meistens das schlechte Gewissen. Viele hoffen auf diese Weise das Gegessene schnell wieder loszuwerden, ohne die Kalorien verwertet zu haben.

Acesulfam-K

hitzestabiler Süßstoff ohne Kalorien, der unverändert wieder ausgeschieden wird. Kommt meistens zusammen mit anderen Süßstoffen (Aspartam) zum Einsatz. Rund 200 x süßer als Zucker.

Adipositas

medizinischer Fachausdruck für einen über das Normalmaß hinaus erhöhten Körperfettanteil. Die Diagnose erfolgt heute in der Regel durch die Berechnung des Body-Mass-Index. Dabei werden je nach Ausmaß fünf Schweregrade unterschieden. Bei BMI-Werten von 18,5 bis 24,9 besteht Normalgewicht, ab BMI-Werten von 25,0 – 29,9 besteht der Bereich des Übergewichts. Eine mäßige Adipositas (Grad I) besteht bei BMI-Werten zwischen 30,0 – 34,9, eine schwere Adipositas Grad II wird bei BMI-Werten im Bereich von 35,0 – 39,9 diagnostiziert. Ab BMI-Werten > 40 spricht man von extremer Adipositas (Grad III). Die Ursachen sind überwiegend falsche Essgewohnheiten mit zu viel Nahrungsfett und zu wenig Bewegung.

Aminosäuren nicht-essentielle

Kleinste Bausteine der Proteine. Alle natürlich vorkommenden Proteine sind aus 22 verschiedenen Aminosäuren aufgebaut. Die Zusammensetzung aus Aminosäuren bestimmt dabei die chemischen Eigenschaften des Proteins (zum Beispiel Stabilität, Löslichkeit). Man unterscheidet in der menschlichen Ernährung zwischen essentiellen und nicht-essentiellen Aminosäuren. Essentielle können nicht, nicht-essentielle können dagegen im Körper aus anderen Substanzen synthetisiert werden.

Amphetamine

"Wecksubstanz”, die zur Unterdrückung von Hunger eingesetzt wird. Als "Appetitzügler” aus medizinischer Sicht, wegen schwerer Nebenwirkungen und erwiesenem Suchtpotential, nicht empfehlenswert.

Anorexia nervosa

auch Magersucht.

Antioxidantien

bezeichnet eine umfangreiche Gruppe chemisch unterschiedlicher Substanzen (Tocopherole (Vitamin E), Ascorbinsäure (Vitamin C), Carotinoide). Sie werden mit Sauerstoff rasch umgesetzt ("oxidiert”) und schützen so körpereigene Substanzen des menschlichen Stoffwechsels vor entsprechenden Reaktionen.

Apfelessig

wird aufgrund seiner angeblichen verdauungs- und stoffwechselanregenden Wirkung als natürliches Heil- und Schlankheitsmittel verkauft. Da sich in chemischen Analysen keine speziellen Inhaltsstoffe im Apfelessig nachweisen ließen, ist die tatsächliche Wirksamkeit jedoch fraglich.

Appetitzügler

Substrate, die zur Unterdrückung das Hungergefühls eingesetzt werden. Es gibt Präparate mit unterschiedlichen Wirkungen. Sie wirken entweder sättigungsverstärkend, appetitdrosselnd, steigernd auf den Energieverbrauch oder im Verdauungstrakt direkt. Dabei sind sie auf Dauer alle mit Nebenwirkungen verbunden wie Reizbarkeit, Schlafstörungen, Kreislaufstörungen und Suchtgefahr. Weil ihre Wirkung nach einigen Wochen nachlässt, und führen sie nicht zu einer dauerhaften Gewichtsabnhame. Aus diesem Grund werden sie nur bei erheblichem Übergewicht, im Rahmen eines mehrgleisigen Therapiekonzeptes (plus Ernährungsumstellung und Bewegungstherapie) unter ärztlicher Kontrolle und nur mit zeitlicher Begrenzung verordnet.

Arbeitsumsatz

auch "Bedarf für körperliche Arbeit". Bezeichnet die Energiemenge, die zur Ausführung von Muskelarbeit benötigt wird. Ist neben dem Grundumsatz die wesentliche Komponente des täglichen Energiebedarfs.

Aspartam

Süßstoff, der im Eiweißstoffwechsel des Körpers abgebaut werden kann. Dabei entstehen zwei Aminosäuren, die auf normalem Wege weiter verwertet werden. Deshalb hat 1g Aspartam ca. 4kcal., die jedoch wegen der äußerst geringen erforderlichen Dosis, kaum ins Gewicht fallen. Der Nachteil sind die schlechte Lagerfähigkeit und Hitzelabilität dieses Süßstoffes. Rund 200 x süßer als Zucker.

Ausgewogene Ernährung

Zeichnet sich im wesentlichen durch zwei Merkmale aus: vielseitig und angemessen. Je abwechlungsreicher und sorgfältiger Zusammenstellung und Auswahl der Lebensmittel, desto besser die Nährstoffversorgung und desto unwahrscheinlicher die Belastung des Körpers mit Schadstoffen, die in bestimmten Lebensmitteln eher vorkommen als in anderen. Es gibt keine "gesunden", erlaubten und "ungesunden", verbotenen Lebensmittel. Der Energiegehalt der Nahrung sollte möglichst eng dem Bedarf angepasst werden. Zusammengefasst bedeutet das: Viele Lebensmittel mit hoher Nährstoffdichte und Vielseitigkeit im Speiseplan sichern eine gesunde Ernährung.