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Darm

besteht aus Dünndarm, der sich direkt an den Magen anschließt und in den Dickdarm übergeht. Daran grenzen Mast- und Enddarm, der endet schließlich im Darmausgang. Der Dünndarm stellt den Hauptort der Aufspaltung und Aufnahme der Nährstoffe (Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett, Vitamine, Mineralstoffe) dar, während im Dickdarm hauptsächlich Wasser resorbiert und unverdauliche Nahrungsbestandteile von Darmbakterien zu teilweise verwertbaren Substanzen umgesetzt werden. Darüber hinaus ist der Darm eines der bedeutenden Organe des Immunsystems. Vor allem in den unteren Dünndarmabschnitten befindet sich zur Abwehr von Krankheitserregern viel Lymphgewebe.

Darmflora

bezeichnet alle Mikroorganismen, die den menschlichen Darm besiedeln und so in engen Wechselbeziehungen zum menschlichen Körper stehen. Manche Keime (bestimmte Kokken- oder Bakterienarten) bilden für den Menschen schädliche Stoffe, die zu Durchfall, Verstopfung, Bluthochdruck und Leberschäden führen können. Andere Darmbakterien des Menschen produzieren wiederum Stoffe, die die Gesundheit positiv beeinflussen können. So fördern Laktobazillen und Bifidobakterien die Immunabwehr im Darm, tragen zur Vitaminversorgung bei, fördern die Verdauung und sorgen als "lebendiger Schutzwall” dafür, daß sich Krankheitserreger im Darm nicht wohl fühlen. Diese Arten sind als speziell gezüchtete Stämme in probiotischen Lebensmitteln enthalten.

Diabetes mellitus

auch Zuckerkrankheit. Erbliche Stoffwechselkrankheit, die durch einen relativen, bzw. absoluten Insulinmangel hervorgerufen wird. Die Ursache ist eine Funktionsstörung der Insulinproduzierenden b-Zellen des Pankreas. Man unterscheidet zwischen der angeborenen (Typ I) und der erworbenen Form (Typ II). Hauptkennzeichen sind erhöhte Glucosegehalte in Blut und Harn, anormale Urinmengen und Durst. Der Typ II-Diabetes gilt als typische Zivilisationskrankheit, da Überernährung und Bewegungsmangel wesentlich zur Manifestation der Krankheit beitragen. Beides bessert sich durch Gegenmaßnahmen, Abnehmen und Sport erheblich. Folgeerscheinungen der erhöhten Zuckerspiegel im Blut sind Gefäßablagerungen, Funktionseinschränkungen der Augen und Nieren-Schädigungen.

Diät

Bezeichnung für eine spezielle Ernährungsform, die die Behandlung von ernährungsabhängigen Krankheiten (Übergewicht, Zuckerkrankheit, Gicht) unterstützen soll. Im täglichen Sprachgebrauch sind jedoch zumeist mehr oder weniger unsinnige Diäten zur Gewichtsreduktion gemeint. Solche sind zum Beispiel die Hollywood-, die Mayo- oder die Markert-Diät.

Diät-

heißt als Bezeichnung auf Lebensmittelverpackungen nicht zwingend fett- oder kalorienvermindert, sondern kann verschieden Bedeutungen haben. Bei Margarine oder Öl ist zum Beispiel die Zusammensetzung der enthaltenen Fettsäuren gemeint, bei Diabetiker-Lebensmitteln wie Bonbons, Joghurt, Pudding etc., dass der Zucker durch Zuckeraustauschstoffe ersetzt wurde. Der Fettgehalt in den so bezeichneten Nahrungsmittel ist zumeist gleich hoch wie in normalen Produkten.

Diuretika

auch Entwässerungsmittel. Fördern die Flüssigkeitsausscheidung über die Nieren und wirken "harntreibend”. Sie werden bei krankhafter Unterfunktion der Nieren verordnet. Weil durch die starke Wasserausscheidung auch das Körpergewicht sinkt, werden sie auch als "gewichtsverringernde” Mittel missbraucht.