Lässt Ihre Kilos sicher schmelzen
Qualität aus Ihrer Apotheke

Eisen

ist beteiligt am Aufbau der roten Blutkörperchen und wichtig für das Wachstum. Gute Eisenquellen sind Fleisch, Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte und einzelne Gemüsesorten wie Feldsalat, Grün- und Rosenkohl und Erbsen. Aus Lebensmitteln vom Tier wird Eisen leichter aufgenommen als aus pflanzlichen. Die gleichzeitige Zufuhr von Vitamin C fördert die Eisenaufnahme im Darm. Zu eisenreichem Gemüse sollte daher gleichzeitig Vitamin-C-Haltiges wie Paprika, Orangensaft oder Kartoffeln gegessen werden, um die Eisenversorgung zu verbessern. Die empfohlene Tageszufuhrmenge liegt für Frauen im gebährfähigen Alter etwas höher als die für Männer, nämlich 15mg pro Tag. Die empfohlene Zufuhr für Männer liegt bei täglich 10mg.

Eiweiß

auch Protein. Ist der Hauptbestandteil des Körpers. Die meisten Substanzen des Körpers (zum Beispiel Enzyme), Muskeln, Organe, Haut, Haare und Blut bestehen aus Eiweiß. Das befindet sich dabei ständig im Auf- und Abbau. Bestimmte, für den Aufbau von Körpereiweiß nötige, Eiweißbausteine kann der Körper nicht selbst bilden (essentielle Aminosäuren). Sie müssen in der richtigen Art und Menge mit dem Nahrungseiweiß aufgenommen werden. Eiweiß ist im Körper in erster Linie Baustoff. Es hat unter normalen Bedingungen als Energielieferant keine Bedeutung, weil die Verwertung im menschlichen Stoffwechsel kompliziert und energieraubend ist. Beim Hungern wird jedoch Körpereiweiß in Form von Muskelmasse zur Energiegewinnung bzw. Glukosesynthese abgebaut. Ursache dafür ist, dass Gehirn, Nebennieren und rote Blutkörperchen auf Glukose angewiesen sind und diese nur aus Eiweiß herausgestellt werden kann. Ein Gramm Eiweiß liefert dem Körper rund 4kcal. Der Eiweißbedarf liegt zwischen 45g (Frauen) und 70g (Männer) täglich. Schon 0,5 Liter Milch und 200g Kartoffeln enthalten 20g Eiweiß. Ein Eiweißmangel ist in der Bundesrepublik selten.

Elektrolyte

auch Mineralstoffe.

Energiebedarf

Auch Kalorienbedarf. Der tägliche Energiebedarf des Menschen setzt sich zusammen aus Grundumsatz (Bedarf für Aufrechterhaltung aller Lebensfunktionen) und dem Bedarf für körperliche Aktivität. Dazu kommen der Energiebedarf für Wärmebildung. Für den Grundumsatz werden etwa 60-75%, für die körperliche Aktivität, je nach Lebensstil, 15-30% des täglichen Energieumsatzes verpulvert. Wie viel Energie täglich verbraucht und somit über die Nahrung zugeführt werden muss, ist abhängig von Alter, Geschlecht und dem Anteil Magermasse (Muskelmasse) am Gesamtgewicht. Da sie die stoffwechselaktive Körpermasse ausmacht, lässt sich der tägliche Energieverbrauch durch eine Erhöhung der Muskelmasse wesentlich steigern (zum Beispiel durch Sport). Der Energiebedarf wird in Kalorien oder Joule angegeben. Er liegt für gesunde Erwachsene im Alter von 25-50 Jahren in etwa zwischen 2000 (Frauen) und 2400 (Männer) kcal. täglich und sinkt mit zunehmendem Alter stetig.

Energiebilanz

sie ergibt sich aus Energiezufuhr-Energieverbrauch. Ist der Energieverbrauch höher als die zugeführte Kalorienmenge ("negative Energiebilanz”) greift der Körper auf seine mobilisierbaren Energiereserven (Glykogen, Fettdepots) zurück. Bei länger anhaltendem Energiemangel schaltet der Körper auf Sparflamme. Im Stoffwechsel läuft ein Notprogramm, das auch bei steigender Energiezufuhr noch eine Weile weiterläuft und am sogenannten Jo-Jo-Effekt beteiligt ist. Werden mehr Kalorien zugeführt als verbraucht, kann der Körper den Energieüberschuss zunächst durch eine Erhöhung des Verbauchs ausgleichen. Er produziert dann einfach mehr Wärme. Das funktioniert bei überschüssigen Kohlenhydrat-Kalorien besonders gut, Fettkalorien hingegen werden schneller in Depots angelegt. Bei ständiger Überernährung wird die überschüssige Nahrungsenergie in Notreserven in Form von Fettdepots eingespeichert und Übergewicht droht. Besonders effektiv funktioniert dies mit Nahrungsfett. Voraussetzung der Gewichtsabnahme ist eine negative Energiebilanz. Am besten geht das einerseits durch Erhöhung des Verbrauchs (Bewegung, Sport), andererseits durch eine angemessene Kalorienzufuhr über eine kohlenhydratbetonte Ernährungsweise. Hungern ist die größte Gefahr für den Erhalt des Körpergewichts, weil der Körper, wenn die Bilanz andauernd zu negativ wird, den Stoffwechsel drosselt.

Energiegewinnung

Der Körper braucht zur Erfüllung aller Körperfunktionen Energie. Als Kraft- oder Brennstoffe dienen dem Körper die energieliefernden Nährstoffe Fett, Kohlenhydrate und Eiweiß. Sie werden innerhalb der Zellen chemisch in spezielle Substanzen umgewandelt, durch die Nerven, Muskeln usw. mit Energie versorgt werden. Am leichtesten wird Energie aus Kohlenhydrat-Kalorien (Glukose) bereitgestellt. Die Reaktionen können in allen Geweben und unter allen Bedingungen stattfinden. Dafür verbraucht die Umsetzung von Glukose selbst eine gewisse Kalorienmenge. Die Fettverbrennung ist die effektivste Form der Energiegewinnung die ("Fettsäuren-Oxidation”), denn für die Umsetzung von Fett selbst muss der Körper kaum Energie aufwenden. Für die komplizierteren Vorgänge ist aber viel Sauerstoff notwendig. Bei plötzlichen Anforderungen, wie z.B. Kraftsport, hinkt jedoch die Luftversorgung schnell hinter der notwendigen Energiebereitstellung her, deshalb greift der Körper auf schnell verfügbare Kohlenhydrate zurück.

Energiemangel

auch negative Energiebilanz.

Energieüberschuß

auch postive Energiebilanz.

Entschlackung

für diesen unwissenschaftlichen Begriff gibt es keine genaue Definition. Gemeint sind mit "Schlacken” Abfallstoffe, die im Stoffwechsel entstehen und nicht vollständig ausgeschieden werden können. Sie lagern sich im Körper ab und führen auf Dauer zu Gesundheitstörungen. Befürworter von Fastenkuren empfehlen deshalb regelmäßige Hungerkuren um den Körper von Giften und "Schlackstoffen" zu "reinigen. Da es weder einen wissenschaftlichen Nachweis für die Existenz von "Schlacken” gibt, bzw. der Körper über hochleistungsfähige Entgiftungssysteme (Leber, Niere, Darm, Lunge und Haut) verfügt, ist der Sinn "entschlackender” Ergänzungsmittel (Tees, Kapseln etc.) oder von "Entschlackungskuren” fraglich.

Entwässerungsmittel

auch "Diuretika”.

Enzyme

sind körpereigene Eiweißstoffe, die den Ablauf der einzelnen Prozesse im Stoffwechsel ermöglichen bzw. beschleunigen. Durch eine erhöhte Zufuhr von Enzymen, soll der Stoffwechsel bzw. die Fettverbrennung angekurbelt werden. Als "fettfressende" Enzyme sind zum Beispiel Bromelin aus Ananas oder Papain aus Papayas als Pulver oder Kapseln im Handel. Die von außen zugeführten körperfremden Enzyme werden im Eiweißstoffwechsel abgebaut. Dabei verlieren sie ihre Wirksamkeit und werden ausgeschieden ehe sie auf irgendeine Weise Stoffwechsel-Vorgänge beeinflussen können.

Ernährungsumstellung

Übergewicht entsteht durch Fehlernährung. In der Regel heißt das: zu viel und zu fettes Essen. Kurzfristige Hungerkuren mit minimalen Kalorienmengen sind meistens so erfolglos, weil sie keine Verhaltensänderungen in Sachen Essen und Trinken beinhalten. Sobald dann wieder "normal" gegessen wird, erfolgt auch eine erneute, oft frustierende Gewichtszunahme. Zur langfristigen Abnahme müssen alte, ungünstige Essgewohnheiten über Bord geworfen und neue Alternativen gefunden werden. Mittels der neuen Ernährungsweise muss insbesondere die Fettzufuhr dem Bedarf besser angepasst werden. Wichtig ist dabei, dass die Umgewöhnung schrittweise übernommen werden und auf Dauer durchführbar sind. Die Änderung von Ernährungsgewohnheiten sind neben viel Bewegungsaktivität das A und O einer langfristigen Gewichtsabnahme und der Weg zu mehr Lebensqualität.

Ess-/Brechsucht

auch Bulimie.

Essstörung

Keine Ernährungsstörung, sondern in den meisten Fällen eine psychisch bedingte Störung des Essverhaltens mit Suchtcharakter. In der Regel sind Essstörungen mit zum Teil schwersten gesundheitlichen Folgen verbunden. Zu den Essstörungen zählt man Magersucht (Anorexia nervosa), Ess-/Brech-Sucht (Bulimia nervosa), und Essanfälle (Binge-Eating-Disorder). Betroffen sind in über 80% der Fälle Frauen.

Essverhalten

Dabei handelt es sich um äußerst stabile Verhaltensweisen. Essgewohnheiten beruhen vorwiegend auf Erfahrungen in Kindheit und Jugend. Während dieser Zeit werden sie erlernt und stabilisieren sich im Lauf des Lebens zunehmend. Das macht die Umgewöhnung in Sachen Essen und Trinken so schwierig. Warum jemand isst, bzw. welche Lebensmittel er sich aussucht, wird in erster Linie dadurch das persönliche Umfeld (Familie, Freunde, Gefühle, Image usw.) beeinflusst. Der Einfluss von Vernunft und bewusster Kontrolle über Essen und Trinken ist je nach Charakter sehr unterschiedlich, er ist aber immer verhältnismäßig gering. Nur ein sehr kleiner Teil des Verhaltens basiert auf angeborenen bzw. biologisch bedingten Ursachen. Ein Beispiel dafür wäre die angeborene Vorliebe für den Süßgeschmack.