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Gelenkerkrankungen

Sie treten durch die dauernde Überbelastung bei Übergewichtigen gehäuft auf. Betroffen sind in erster Linie Wirbelsäule, Knie- und Hüftgelenke.

Gene

Nachdem man jahrelang mit dem Finger auf Übergewichtige gezeigt hat, weiß man es heute besser. Für das Köpergewicht gibt es gewisse Anlagen im Erbgut, die von Eltern an ihre Kinder weitergegeben werden. Es gibt Menschen, die sich besser mit Fett für Notzeiten rüsten können als andere. Das sind die sogenannten "guten Futterverwerter”, die schon vom Anblick eines Törtchens zunehmen. Die "schlechten Futterverwerter” sind dagegen nicht so gut in der Lage, Fettreserven anzulegen. Sie können oftmals scheinbar essen "was sie wollen", ohne ein Gramm mehr zu wiegen. Die Gene sollten aber noch lange kein Grund sein aufzugeben. Mit weniger Fett im Essen und etwas mehr Bewegung kann jeder etwas gegen seine überflüssigen Pfunde tun.

gezügelte Esser

die ständige Beschäftigung mit Essen und Abnehmen führt auf Dauer zu nachhaltigen psychischen Essproblemen und endet nicht selten in Essstörungen. "Gezügelt Essen” heißt, sich ständig an starre Diätpläne halten. Aus Angst vor den Kalorien werden Mahlzeiten ausgelassen, Beilagen und Desserts sind tabu. Gegessen wird nur noch nach dem Kopf, ein Sättigungsgefühl wird in der Regel nicht mehr wahrgenommen. Gegessen werden dürfen nur "gute” Lebensmittel (Salat, Vollkornbrot etc.), die "schlechten” (Pizza, Süßigkeiten etc.) sind verboten. Das schlimme sind die kleinen "Sünden”, die nicht ausbleiben. "Kleine Sünden" in Form von Schokolade zum Beispiel haben bei diesen strengen Regeln fatale Folgen. Sofort bricht mit einem kleinen Stück die Kontrolle zusammen, schnell ist die ganze Tafel weg und das schlechte Gewissen riesengroß. Damit beginnt das ganze von vorne.

Gicht

Gicht ist eine erblich bedingte Stoffwechselkrankheit, deren Entstehung durch den ständigen Verzehr purinreicher Lebensmittel, Alkoholkonsum und Übergewicht gefördert wird. Die Ursache ist eine gestörte Ausscheidung von Harnsäure. Sie fällt an beim Abbau von Purinen. Im Verlauf der Krankheit steigt zunächst der Harnsäurespiegel im Blut. Später lagern sich dann Harnsäurekrístalle in Gelenken und Nieren ab. Sie führen zu schmerzhaften Gelenkentzündungen, Nierensteinen und Nierenkoliken. Bei Gicht wird die Krankheit durch eine purinarme Diät positiv beeinflusst. Besser ist es jedoch, ihr bei entsprechender Veranlagung gleich vorzubeugen, in dem purinreiche Lebensmittel (Fleisch, Wurst, Hähnchen mit Haut, aber auch einige Gemüsesorten) seltener gegessen werden.

Glukose

auch Traubenzucker. Ist der kleinste Baustein der Kohlenhydrate aus der Nahrung (Dextrose, Stärke u.v.m) und der körpereigenen Kohlenhydratspeicher (Glykogen). Alle Nahrungskohlenhydrate müssen im Verdauungstrakt zu Glukose abgebaut werden, bevor sie ins Blut aufgenommen werden können. Der Blutzucker besteht demnach ausschließlich aus gelöster Glukose. Sie stellt den Haupt-Energiespender des Körpers neben den Fettsäuren dar. Ihre Umsetzung in Kalorien ist schnell und in allen Geweben möglich. Es gibt Organe (Gehirn, Nebennieren und rote Blutkörperchen), die ihren Energiebedarf nur über Glukose decken können. Glukose in Form des Blutzuckers ist der "Schalter” für im Hunger muss sich der Körper deshalb aus Eiweiß und Fett selbst seine Glukose basteln.

Glykogen

auch "tierische Speicherstärke” genannt. Sie bilden die Kohlenhydrat-Speicher des menschlichen Körpers und stellen die am schnellsten mobilisierbare Energiereserve dar. In der Muskulatur befinden sich die Hauptspeicher (ca. 400g). Sie können bei entsprechendem Training nahezu verdoppelt werden. Ein weiterer Speicher ist die Leber. Daraus verpflegt sie sich jedoch ausschließlich selbst. Die Glykogenreserven des Körpers reichen, je nach Höhe und Verbrauch, etwa für einen Tag.

Grundumsatz

Bezeichnet die Energiemenge, die der Körper in Ruhe aufbringen muss, um lebensnotwendige Funktionen (Atmung, Verdauung etc.) zu verrichten. Der Grundumsatz ist dabei abhängig von der gut durchbluteten und stoffwechselaktiven Muskelmasse. Deshalb ist der Grundbedarf von Männern höher als der von Frauen. Sie haben natürlicherweise weniger Fett- und mehr Magermasse. Eine Erhöhung der Muskelmasse (beispielsweise durch Sport) bringt einen gesteigerten Energiebedarf mit sich.

Gymnastik

bietet eine optimale Ausgleichsmöglichkeit zum Ausdauertraing (Walking, Jogging). Außerdem verbessert sich die Beweglichkeit insgesamt. Der Energieverbrauch und der Trainingseffekt für das Herz-/ Kreislaufsysem sind jedoch relativ gering.