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Kalium

ist als Gegenspieler von Natrium ganz wesentlich an der Aufrechterhaltung des Wasserhaushaltes und an der Reizübertragung von Nerven und Muskeln beteiligt. Ein Kaliummangel führt zu Lähmungen und Darmträgheit. Er entsteht meistens nicht durch eine ungenügende Zufuhr aus der Nahrung, sondern bei schweren Durchfällen oder durch den Missbrauch von Abführmitteln. Eine reichliche Zufuhr über kaliumreiche Lebensmittel, wie Bananen, Bohnen, Molke oder Kartoffeln, wirkt senkend auf den Blutdruck. Etwa 2-3g Kalium am Tag werden mit einer bei uns üblichen Kost aufgenommen. Diese Menge ist unter normalen Umständen ausreichend.

Kalorie

So lautet die geläufige Maßeinheit von Energiemengen. Definiert ist sie als Wärmenmenge, die 1g Wasser zugeführt werden muss, um dieses um ein Grad zu erwärmen. Wie man heute weiß, macht es hinsichtlich ihrer Verwertung im Körper einen Unterschied, aus welchen Nahrungsbestandteilen die Kalorien stammen. So werden die Kohlenhydrat-Kalorien (4 kcal. pro Gramm Kohlenhydrate) in erster Linie als Brennstoffe für die Lebensfunktionen genutzt, während Fett-Kalorien hauptsächlich als effektive Energiereserven in Fettdepots gespeichert werden können. Kalorie ist demnach nicht mehr gleich Kalorie, womit aller Kalorienzählerei die Existenzberechtigung entzogen wurde.

kalorienarm

darf ein Lebensmittel nur dann bezeichnet werden, wenn es weniger als 50 kcal/100g bei Getränken weniger als 20 kcal/100ml enthält. Es macht dabei keinen Unterschied, ob es von Natur aus kalorienarm ist (zum Beispiel Gemüse, fettarme Milch) oder ob der Energiegehalt reduziert wurde (zum Beispiel Butter mit untergemischtem Joghurt).

kalorienreduziert

bedeutet, das Lebensmittel muss mindestens 30% weniger Kalorien haben als ein normales Lebensmittel. Diese Regelung gilt in ganz Europa.

Kohlenhydrate einfache

Sie bestehen entweder nur aus einem einzigen Zuckermolekül, wie Trauben- oder Fruchtzucker oder aus zwei Molekülen wie Haushalts- (Fruchtzucker + Traubenzucker) oder Milchzucker (Glukose + Galaktose). Aufgrund ihrer einfachen Bauweise werden sie schnell abgebaut und können sofort als Energiequelle verwertet werden. Glukose geht unverändert ins Blut über.

Kohlenhydrate komplexe

Bestehen aus vielen verschiedenen oder aus Zuckermolekülen einer Art wie Stärke (Glukose). Die Zuckerteilchen hängen dabei kettenförmig aneinander. Sie müssen im Verdauungstrakt zunächst in einzelne Zucker abgebaut werden, dadurch steigt der Blutzucker viel langsamer wie es bei einfachen Zuckern der Fall ist.

Kohlenhydrate

der Begriff fasst einfache Kohlenhydrate, wie die verschiedenen Zuckerarten (Trauben-, Frucht-, Haushalts- oder Milchzucker), und komplexe Kohlenhydrate wie Stärke oder Zellulose: Dazwischen liegen Kohlenhydrate mittlerer Größe wie Dextrose, die industriell gewonnen werden. Ein Gramm Kohlenhydrate liefern ca. 4 kcal. pro Gramm.

Kohlenhydratspeicher

siehe Glykogen.

Kohlenhydratverbrennung

Die Verwertung von Kohlenhydraten ist zwar mit einem kleinen Energieaufwand verbunden, insgesamt ist sie aber immer noch unkomplizierter als die Fettverbrennung. Deswegen greift der Körper als allererstes zu Kohlenhydraten, als schnelle Energiequelle. Das funkioniert unabhängig von der Sauerstoffversorgung, also auch wenn das Luftschnappen unserer Vorfahren auf der Flucht nicht für die Fettverbrennung ausreichte. Kohlenhydrate sind der Brennstoff Nr.1 im Körper. Ihre Speichermöglichkeiten sind mit rund 550g jedoch nur jämmerlich. Wird der Körper mit Kohlenhydraten überschwemmt, sind die Speicher schon bald randvoll. Jetzt hilft sich der Körper damit, dass er vermehrt Kohlenhydrate verbrennt. Zum Beispiel indem er Kalorien durch eine gesteigerte Wärmeproduktion sprichwörtlich verheizt. Das haben Wissenschaftler nachweisen können. Die Umwandlung von Kohlenhydraten in Fett erfolgt hingegen erst bei einer extremen Überschwemmung. Experten nennen Werte zwischen 400 und 500 Gramm reiner Kohlenhydrate pro Tag. Also ein halbes Kilo Zucker! Die Gründe dafür liegen noch im Dunkeln, die Chance sich mit Kohlenhydraten satt zu essen und trotzdem nicht zu- ,sondern abzunehmen, ist aber damit offensichtlich.

Kohlenhydratverdauung

Einfache Zucker werden bereits im Mund durch Enzyme im Speichel abgebaut, der Hauptteil der Kohlenhydrate wird aber im Dünndarm aufgeschlossen und ins Blut aufgenommen. Eine wichtige Rolle spielt dabei außerdem die Bauchspeicheldrüse. Sie produziert Insulin, dass die Verwertung von Glukose als Energiequelle beschleunigt.

Kollagen

So wird das Eiweiß bezeichnet das als Hauptbestandteil in tierischem Bindegewebe, Knochen und Haut enthalten ist. Gewonnen wird Kollagen aus Schlachtabfällen, wie Rinderhaut. In Sättigungskapseln wird gepresstes Kollagen zugesetzt, das im Magen schnell aufquillt und ein Sättigungsgefühl auslösen soll. Binnen einiger Stunden wird es im Eiweißstoffwechsel abgebaut. Weder über positive, noch negative Nebenwirkungen ist bisher Ausreichendes bekannt. Das macht entsprechende Präparate vorerst nicht empfehlenswert.

Konjugierte Linolsäure

auch CLA. In Studien wurde CLA zunächst als Anti-Krebs-Mittel getestet. Dabei stellte sich heraus, daß diese spezielle Form der Linolsäure die Fettspeicherung hemmen und die Muskelmasse erhöhen kann. Dennoch ist die Aufnahme von CLA als Fitness- oder Schlankheitsmittel sinnlos, denn bei gesteigerten Zufuhrmengen konnte keiner dieser Effekte nachgewiesen werden. Außerdem ist in Rinderfleisch und Milchprodukten ist genügend davon enthalten.

Körperfettmessung

Dafür werden verschiedene Methoden der unterschiedlichsten Genauigkeit verwendet. Die beiden zuverlässigsten und gleichzeitig in der Praxis anwendbaren Methoden, sind die Bio-Impedanzanalyse des ganzen Körpers und die Messung von bestimmten Hautfaltendicken mithilfe spezieller "Meß-Zangen”. Messungen mit "Körperfettwaagen”, beruhen ebenfalls auf dem Prinzip der Bio-Impedanz-Analyse. Sie geben jedoch aufgrund der großen Störungsanfälligkeit nur sehr grobe Richtwerte wieder.