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Nährstoffdichte

Dieser Begriff umschreibt das Verhältnis von Nährstoffgehalt: Brennwert eines Lebensmittels. Viele Nährstoffe und wenig Kalorien pro 100g Nahrungsmittel bedeuten eine hohe Nährstoffdichte. Süßigkeiten, zucker- und fettreiche Lebensmittel aber auch stark verarbeitete Lebensmittel wie Backwaren aus Auszugsmehl enthalten hingegen kaum Vitamine und Mineralstoffe. Sie liefern mehr oder weniger reine Energie und haben deshalb eine geringe Nährstoffdichte. Beim Genuss von Lebensmitteln mit hoher Nährstoffdichte kann man sicher sein, dass sie wenig Energie aber haufenweise wertvolle Inhaltsstoffe enthalten deshalb sind sie für eine fettreduzierte Essweise bestens geeignet. Bei reichlich Vollkorn, Gemüse, Obst und fettarmen Milchprodukten auf dem Teller kann man sich die lästige Kalorienzählerei getrost sparen.

Nährstoffe

dazu zählen Kohlenhydrate, Fett, Eiweiß, Mengen- und Spurenelemente, Vitamine und Wasser. Sie haben unterschiedliche Funktionen im Körper. Zum Beispiel liefern Sie Energie, funktionieren als Baustoff oder sorgen für einen reibungslosen Ablauf aller Körperfunktionen.

Nahrungsfett

ist der bedeutenste Energielieferant des Körpers. Ein Gramm Fett enthält mit ca. 9 kcal doppelt so viel Energie wie die gleiche Menge Kohlenhydrate oder Eiweiß. Nahrungsfette können außerdem am besten in Körperfett für Notzeiten umgewandelt werden, obendrein sind die Speichermöglichkeiten von Fett im Gegensatz zu Kohlenhydraten auch noch unbegrenzt. Das Nahrungsfett liefert dem Körper außerdem wichtige essentiellen Fettsäuren. Eine zu hohe Fettzufuhr über die Nahrung führt zu Übergewicht mit allen gesundheitlichen Konsequenzen, wie Herz-Kreislauferkrankungen, Typ II-Diabetes oder Schlaganfall. Über das Adipositasrisiko hinaus ergaben sich in einigen Untersuchungen auch Zusammenhänge zwischen hohen Fettverzehr und bestimmten Krebsarten.

Natrium

hat entscheidende Funktionen bei der Regulation des Wasserhaushaltes und ist beteiligt an der Übertragung von Nervenimpulsen. Enthalten ist Natrium in Nahrungsmitteln in Form von Kochsalz, vor allem in Brot, Wurst, Käse und Fertigprodukten. Der Tagesbedarf wird mit ca. 1,5g Kochsalz. abgedeckt. Ein Natriummangel äußert sich in Erbrechen, Kopfschmerzen, Bewusstseinstörungen und Krämpfen und kommt nur in Ausnahmefällen, wie bei schweren Durchfällen und exzessivem Erbrechen zustande. Bedeutender ist die übermäßige Natriumzufuhr über salzreiches Essen. Durch übermäßigen Salzverzehr kann sich bei entsprechenden Erbanlagen wahrscheinlich ein Bluhochdruck entwickeln.

Neutralfette

auch Triglyceride. Neben den Cholesterinverbindungen eine der Haupt-Fettfraktionen im Blut. Normalerweise befinden sich in 100ml etwa 200mg Neutralfette, die größtenteils aus der Nahrung stammen. Dieser Wert kann sich erhöhen, wenn zu viele Kalorien in Form von Fett und einfachen Kohlenhydraten (Zucker, Honig, Süßwaren, Fruchtsäfte etc.) oder auch zu viel Alkohol aufgenommen werden.

Niacin

auch Nicotinsäure. Niacin wird im Körper in Verbindungen umgebaut, die zum Energietransport benötigt werden. In diesen Molekülen ist es an fast allen Stoffwechselprozessen beteiligt. Die Vorstufen können im Körper zwar aus Aminosäuren hergestellt werden, jedoch nicht in ausreichenden Mengen. Ein Mangel äußert sich in Schlaflosigkeit, Gewichtsverlust und rauhe, schuppige Haut. Die empfohlene Zufuhr liegt bei 13mg (w), bzw. 16mg (m) Niacin pro Tag. Zur Versorgung mit Niacin trägt Fleisch, Fisch, Vollkorn und auch Kaffee bei.

Null-Diät

Erlaubt sind nur kalorienfreie Getränke (Wasser, ungesüßte Tees). Solche Kuren wurden üblicherweise früher unter ärztlicher Kontrolle bei sehr starkem Übergewicht durchgeführt. Heute ist aus medizinischer Sicht das sogenannte modifizierte Fasten zu befürworten, weil mit dieser Methode, der Verlust von Körpereiweiß deutlich verringert werden und ein Nährstoffmangel aufgefangen werden kann.