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Saccharin

Der älteste Süßstoff auf dem deutschen Markt. Er enthält keine Kalorien, ist hitzestabil und wird wegen der höheren Geschmacksqualität oft mit Cyclamat gemischt.

Sättigung

Das Sättigungsgefühl entsteht in speziellen Hirnarealen, indem dort bestimmte Signale aus anderen Körperteilen antreffen. Maßgeblich beteiligt sind daran Hormone (Insulin ) bzw. Nährstoffe (Glukose) und Botenstoffe des Gehirns (Serotonin). Je nach den Konzentrationen im Blut lösen sie im Bewusstsein den Eindruck "genug gegessen” aus.

Saure Lebensmittel

Bei der Verdauung dieser Lebensmittel verschiebt sich nach Dr. Hay, dem Begründer der Trennkost, das Säure-Basen-Gleichgewicht im Körper in Richtung sauer. Um die Übersäuerung des Körpers zu vermeiden, sollten höchstens 20% säurebildende, aber mindestens 80% basenbildende Lebensmittel pro Tag gegessen werden. In der verhinderten Übersäuerung des Körpers sah Dr. Hay die Chance, einige Krankheitsbilder und auch Übergewicht zu vermindern. Säurebildend seien zum Beispiel Fleisch, Fisch, Wurst, Erdnüsse aber auch Alkohol, Weißmehl, Haushaltszucker. Diese Behauptungen sind wissenschaftlich völlig indiskutabel. Trotzdem ist der eingeschränkte Verzehr dieser eher ungünstigen Lebensmittel durchaus ein positiver Nebeneffekt der Hay’schen Trennkost. Glücklicherweise verfügt der Stoffwechsel aber über hochempfindliche Systeme, die Schwankungen im Säure-Basen-Haushalt des Körpers sofort ausgleichen.

Säure-Basen-Haushalt

Blut ist unter normalen Bedingungen neutral (pH-Wert um 7,4). Im Stoffwechsel fallen ständig sowohl saure als auch basische (alkalische) Substanzen an, auch durch Säuren (Milchsäure, Sulfate) oder Salze aus der Nahrung. Die müssen unbedingt ausgeglichen werden, denn zu viel Säure oder Basen im Blut bedeuten eine ernsthafte Gesundheitsgefahr. Die Systeme, die solche Schwankungen im Körper ausgleichen, werden als "Puffersysteme" bezeichnet. Der menschliche Körper verfügt über mehrere dieser Art mit unterschiedlicher Effektivität. Bikarbonat oder Ammoniak sind zum Beispiel daran beteiligt, dass der Körper im Säur-Basen-Gleichgeweicht bleibt.

Schadstoffe

Bezüglich Nahrungsmitteln sind damit Verunreinigungen und Rückstände gemeint. Verunreinigungen gelangen über die belastete Umwelt in die Lebensmittel, aus verschmutzter Luft, Wasser und Böden, aus industriellen Abgasen, oder aus der Verbrennung von Kohle und Öl. Rückstände stammen aus der landwirtschaftlichen Produktion und gelangen "aus Versehen" in die Nahrungsmittel. Beispiele für Rückstände sind zum Beispiel Dioxane, Antibiotika, Nitrat. Schadstoffe natürlicher Herkunft wie Pilz- oder Bakteriengifte können übrigens genauso giftig sein wie industrielle.

Schlaganfall

auch Apoplexie, Gehirnschlag. Bedeutet eine Unterbrechung der Hirndurchblutung mit entsprechendem Ausfall der betroffenen Gehirnteile (Bewegung, Erinnerung, Sehen, etc.). Ursache ist entweder ein Verschluss von Blutgefäßen (Hirninfarkt) oder eine spontane Blutung (Hirnblutung). Risikofaktoren sind Übergewicht, Bluthochdruck, Arteriosklerose.

sekundäre Pflanzenstoffe

So werden eine Gruppe chemisch unterschiedlicher Verbindungen bezeichnet, die ausschließlich in pflanzlichen Lebensmitteln gefunden wurden. Sie helfen nachweislich dabei, den Körper gesund zu erhalten und sind höchstwahrscheinlich der Hauptgrund dafür, dass ein hoher Anteil an Gemüse, Obst, Kartoffeln etc. in einer gesunden Ernährung nicht zu ersetzen sind. Ihre erste Erwähnung geht bereits auf Hippokratus (Lebensmittel als Heilmittel) zurück, eingehender werden sie jedoch erst seit den letzten Jahren untersucht. Derzeit diskutiert werden schützende Wirkungen vor Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die wichtigsten sind zum Beispiel Lycopin, Flavonoide, etc. Sie sind teilweise hitzestabil und neben dem hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt das beste Argument, Obst und Gemüse zu essen.

Selen

Zum heutigen Zeitpunkt sind lange noch nicht alle Funktionen des Spurenelements Selen im Körper geklärt, deshalb lässt sich ein exakter Bedarf derzeit auch nicht berechnen. Man weiß jedoch, dass Selen ein Bestandteil vieler Enzyme ist und einen bedeutende Substanz des menschlichen antioxidativen Schutzsytems, zu dem auch die Vitamine C und E gehören, darstellt. Eine krebsschützende Wirkung wird deshalb diskutiert. Außerdem spielt Selen eine wichtige Rolle im Immunsystem und im Hormonhaushalt der Schilddrüse. Enthalten ist das Spurenelement in Obst und Gemüse, Kartoffeln und Getreide. Die empfohlene Zufuhr liegt bei 30-70 µg pro Tag. Eine Überdosierung ist giftig.

Serotonin

ist ein wichtiger Botenstoff im Gehirn ("Neurotransmitter”), der seinerseits die Freisetzung anderer Substanzen im Hirn auslöst. Dadurch findet ein Transport von Informationen zwischen Nervenzellen statt. Serotonin wird im Stammhirn produziert (Hypothalamus), das Gerüst liefert die essentielle Aminosäure Tryptophan. Der Serotoninspiegel soll an der Entstehung von Gefühlen und Stimmungen sowie Hunger und Sättigung beteiligt sein und wird deshalb gelegentlich als "Glückshormon” bezeichnet. Enthalten ist Serotonin zum Beispiel in Tomaten, Bananen und Ananas.

Sichtbare Fett

Alle Speisefette und -öle, wie Butter, Margarine, Pflanzenöl und Schmalz sind sogenannte "sichtbare" Fette. Sie werden von "fettbewussten" Essern sowieso meistens gar nicht mehr oder nur in geringeren Mengen pur verzehrt. Deshalb ist die fettarme Zubereitung der Speisen die beste Möglichkeit sichtbares Fett zu sparen. Der empfohlene Tagesverzehr beläuft sich auf 4 EL = 40g Kochfett oder Öl. Dabei sollten hochwertige Pflanzenöle wie Olivenöl zum Salat und Sonnenblumenöl zum Braten bevorzugt werden.

Sorbit

siehe Zuckeraustauschstoff.

Speiseröhre

Sie besteht aus einem muskulösen "Schlauch", der den Mund mit dem Magen verbindet. Durch aufsteigende Magensäure kann sich die Schleimhaut entzünden, was zu schmerzhaftem Sodbrennen führt. Gefördert wird das noch durch besonders fettes Essen, Kaffee oder Stress. Regelmäßiger Alkoholmißbrauch kann die Entstehung von Speiseröhrenkrebs fördern, vor allem in Kombination mit Rauchen.

Sport

Bewegung ist neben einer Ernährungsumstellung der Schlüssel zur langfristigen Gewichtsabnahme ohne JO-JO-Effekt. Dabei macht Sport Spaß und verbessert das ganze Körpergefühl. Ganz besonders wichtig ist es für Einsteiger deshalb, sich eine geeignete Sportart auszusuchen. Mit der Auswahl sollte man sich Zeit lassen und gegebenenfalls lieber eine Sportart aufgeben, als vor lauter Frust wieder faul zu werden. Für "Sportmuffel" eignen sich Sportarten mit "Funcharakter" wie Radfahren, Walking oder Inline-Skaten. Ein maßgeschneidertes Training für Anfänger bieten Fitnessstudios in Form von Cardiogeräten, Aerobic-Kursen und speziellem Krafttraining.

Spurenelemente

Bezeichnet eine Gruppe von Nährstoffen, die nur in kleinsten Mengen im Körper vorkommen bzw. benötigt werden. Beispiele dafür sind Jod, Kupfer oder Fluorid. Da die Funktionen einiger Spurenelemente noch nicht hundertprozentig abgeklärt sind, sind auch die Bedarfsempfehlungen teilweise unklar, zum Beispiel im Falle von Selen. Beim Mangel an Spurenelementen kommt es jedoch genau wie bei den übrigen Mineralstoffen zu Mangelerscheinungen. Bei Jodmangel zum Beispiel zur Bildung eines Kropfes.

Stärke

Sie stellt als besonders günstiger Energielieferant das bedeutensde komplexe Kohlenhydrat in der Ernährung des Menschen dar. Das Stärkemolekül enthält als kleinsten Baustein ausschließlich Glukoseteilchen, die bei der Verdauung durch Enzyme im Darm nach und nach "abgeknipst” werden. Auf diese Weise gelangt die Glukose nicht sofort in reiner Form (als Trauben- oder Haushaltszucker) ins Blut sondern langsam, aber stetig. Durch stärkehaltige Lebensmittel steigt der Blutzucker folglich weitaus flacher an, wie bei einfachem Zucker. Dadurch gelangt auch weniger blutzuckersenkendes Insulin ins Blut, und der nachfolgende Blutzucker-Abfall im Blut fällt geringer aus. Das erklärt, warum zuckerreiche Lebensmittel und süße Getränke nie richtig satt und schnell wieder hungrig machen. Besser man isst sich also mit stärkereichen Nahrungsmitteln (Brot, Nudeln, Kartoffeln, Reis, Vollkornflakes, Bananen, Müsli) satt als mit Süßigkeiten.

Stoffwechsel

Der Begriff fasst alle chemischen Abläufe der Lebensfunktionen des Körpers zusammen. Zum Beispiel den Abbau der Nahrung in kleinste Teilchen und deren Umwandlung in Energie oder Körpermasse.

Süßhunger

Dagegen helfen auch Süßigkeiten wie Fruchteis, Pudding, Trockenobst, Russischbrot, Gummibärchen, Lakritze, Kaugummi etc. Weil sie kaum Fett enthalten sind sie so lange okay, sofern nicht rauhe Mengen zusätzlich zum normalen Essen gegessen werden. Der Süßhunger gilt als einzige angeborene Geschmacksvorliebe, sie wird deshalb gelegentlich sogar als Grundbedürfnis betrachtet. Alle anderen Geschmacksvorlieben, wie zum Beispiel die folgenschwere Vorliebe für den "fetten" Geschmack, entwickeln sich erst im Laufe des Heranwachsens.

Süßigkeiten

die meisten Süßigkeiten müßten eigentlich "Fettigkeiten” heißen, denn Schokolade, Kekse und Co. liefern in der Regel neben dem Zucker auch größere Mengen Fett. Deshalb gelten Süßigkeiten im allgemeinen als "Dickmacher" Nummer 1. Zu Unrecht, denn nicht der Zucker macht dick, sondern das enthaltene Fett. Auch in Süßigkeiten ist das Fett das Hauptproblem, nicht das "süße” Drumherum. In einer fettbewussten Essweise sollten trotzdem fettige "Schmankerl” niemals ganz weggelassen werden. Durch das rigide Verbieten kommt es zwangsläufig zum "Sündenfall" und aufgrund des schlechten Gewissens zu entsprechenden "jetzt-ist-es-auch-egal-Essanfällen". Das Ziel ist es, seltener und in kleinen Portionen zu naschen, sonst ist der Heißhunger sozusagen vorprogrammiert.

Süßstoffe

sind chemische Verbindungen mit sehr hoher Süßkraft (Saccharin, Cyclamat, Acesulfam-K und Aspartam). Sie werden außer dem Eiweiß Aspartam im Körper nicht verstoffwechselt. Deshalb sind sie kalorienfrei. Da sie im Blut keine Ausschüttung von Insulin auslösen, können Diabetiker-Lebensmittel anstelle von Zucker mit Süßstoffen gesüßt werden.