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Veganische Kost

Diese Kostform beinhaltet ausschließlich pflanzliche Nahrung. Sogar Milch, Eier und Honig wird abgelehnt.

Versteckte Fette

sie heißen so, weil man Sie nicht gleich auf den ersten Blick sieht. "Verstecktes Fett" aus fetten Fleisch-, Wurst-, oder Käsesorten, Sahne, Nüssen, Gebäck und Süßwaren ist deshalb häufig eine der Ursachen für Übergewicht, weil es unbewusst mitgegessen wird. Zum Abnehmen kann verstecktes Fett besonders leicht eingespart werden, denn für die meisten fettreichen Lebensmittel gibt es leckere Alternativen mit weniger Fett. So kann ruhig etwas Butter mit auf’s Brot. Mit Putenbrust statt Salami spart man sich zum Beispiel satte 15g Fett, also etwa die Fettmenge in fünf TL Butter!

Verstopfung

auch Obstipation. Bezeichnet eine Stuhlentleerung, die zu selten, in zu kleiner Menge, oder unter Schmerzen stattfindet. Gilt als typische Zivilisationskrankheit mit verschiedenen Ursachen. Vor allem einseitige, ballaststoffarme Ernährung und Bewegungsarmut, aber auch Laxanzien-Missbrauch und Flüssigkeitsmangel führen zu Darmträgheit.

Vitamin A

auch Retinol. Es ist wichtig für Aufbau und Funktion von Haut, Schleimhaut und Immunsystem. Außerdem ist es als "Sehfarbstoff" beteiligt am Sehvorgang. Als Symptome eines Mangels treten vermindertes Dämmerungs- und Nachtsehen auf und trockene, schuppige Haut. Eine Überdosierung ist möglich und bei hohen Dosen sogar tödlich! Die empfohlene Zufuhr liegt zwischen 0,8mg (Frauen) und 1,0mg (Männer) Retinol pro Tag.Viel Vitamin A ist in Leber, Thunfisch, Milchprodukten, Käse und Eiern enthalten. Zur Deckung des Bedarfs kann auch das Provitamin Beta-Carotin einen wesentlichen Beitrag leisten, weil es im Körper zu Vitamin A verstoffwechselt werden kann. Beta-Carotin ist reichlich enthalten in Aprikosen, Mango, Spinat, Feldsalat, Paprika und Karotten.

Vitamin B1

auch Thiamin. Es spielt eine wichtige Rolle im Kohlenhydratstoffwechsel und für das Nervensystem. Mit dem Mythos, Zucker sei ein "Vitaminräuber", ist Vitamin B1 gemeint. Als Symptome eines Mangels treten Störungen des Nerven-, Herz-Kreislauf- und Verdauungssystem auf,der Mangel führt ebenfalls zu Muskel- und Konzentrationsschwäche, Juckreiz, Erschöpfung und Reizbarkeit. Die empfohlene Zufuhr liegt zwischen 1,0mg (Frauen) und 1,2 mg (Männer) pro Tag.Thiaminreiche Lebensmittel sind Schweinefleisch, Scholle, Getreide, Kartoffeln und Hülsenfrüchte.

Vitamin B12

auch Cobalamin. Ermöglicht die Bildung von roten Blutkörperchen und verhindert spezielle Anämieformen. Als Mangel-Symptome treten Blässe, Schwindel, Müdigkeit, Magenschleimhautschäden, Taubheitsgefühle und verschiedene Anämien auf. Die empfohlene Zufuhr liegt bei 3,0 g pro Tag, jedoch reichen die Köperspeicher monatelang. Vitamin B12 kommt in wesentlichen Mengen nur in tierischen Lebensmitteln vor. Somit ist es der kritische Nährstoff einer rein pflanzlichen Ernährungsweise. Fleisch und Seefische liefern relativ viel Vitamin B12. Zum Teil enthalten auch fermentierte Lebensmittel pflanzlicher Herkunft wie Sauerkraut geringe Mengen.

Vitamin B2

auch Riboflavin. Sowohl im Fett als auch im Kohlenhydrat und Eiweißstoffwechsel spielt es eine große Rolle. Einige Mangelsymptome sind angegriffene Augen, Tränenfluss, Lichtempfindlichkeit, brüchige Fingernägel und Mundwinkeleinrisse, bzw. Schädigungen der Haut. Die empfohlene Zufuhr liegt zwischen 1,2mg (Frauen) und 1,4mg (Männer) pro Tag. Gute Nahrungsquellen für Riboflavin sind Käse und Milchprodukte, Eier und Vollkorn. Nach der Einnahme von Multi-Vitamin-Tabletten tritt gelegentlich vorübergehend eine gelb-grüne Färbung des Urins auf, für die Riboflavin verantwortlich ist. Sie ist unbedenklich.

Vitamin B6

auch Pyridoxin. Ist im menschlichen Eiweißstoffwechsel unentbehrlich und besonders wichtig für das Nervensystem bzw. die Bildung der roten Blutkörperchen. Symptome eines ausgeprägten Mangels sind Übelkeit, Erbrechen, Schwindel und Hautschäden. Die empfohlene Zufuhr liegt zwischen 1,2 mg (Frauen) und 1,5mg (Männer) pro Tag. Pyridoxinreiche Lebensmittel sind Vollkorn, Soja Leber und Fleisch.

Vitamin C

auch Ascorbinsäure. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Bildung von Knochen und Bindegewebe, stimuliert das Abwehrsystem und verbessert die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung. Die Empfehlung für die tägliche Zufuhr wurde bei 100mg festgelegt. Aufgrund der antioxidativen Schutzwirkung im Stoffwechsel, werden aber teilweise auch höhere Mengen Ascorbinsäure pro Tag empfohlen. Rauchern wird zum Beispiel eine Zufuhr von 150mg Vitamin C empfohlen. Sehr Vitamin C-reich sind Hagebutte, schwarze Johannisbeere, Paprika, verschiedene Kohlsorten und Fenchel.

Vitamin D

auch Calciferol. Es spielt eine bedeutende Rolle im Calcium- und Phosphat-Haushalt des Körpers und beeinflusst die Mineralisierung von Zähnen und Knochen. Die Mangelsymptome sind Knochenentkalkung, Skelettverformungen, Rachitis, Zahnschäden, Magen-Darm-Störungen und übermäßiges Schwitzen. Eine Überdosierung ist möglich, deren Folgen ebenso schwerwiegend wie die eines Mangels. Die empfohlene Zufuhr liegt bei 5 g pro Tag.Wesentliche Mengen finden sich in fetten Nahrungsmitteln wie Hering oder Bückling, Eiern und Butter.

Vitamin E

auch Tocopherol. Es schützt Fettsäuren, aus denen auch die Zellmembranen bestehen, und Vitamin A vor Zerstörung durch Oxidation. Ein Mangel ist äußerst selten. Die empfohlene Zufuhr liegt zwischen 12mg (Frauen) und 14mg (Männer) pro Tag. Gute natürliche Vitamin E-Quellen sind nur Sonnenblumen- oder Weizenkeimöl.

Vitamin K

auch Phyllochinon. Es ist maßgeblich beteiligt an der Blutgerinnung. Wichtigstes Mangelsymptom ist deshalb eine verzögerte Blutgerinnung. Die empfohlene Zufuhr liegt zwischen 60 g (Frauen) und 70 g (Männer) pro Tag. Phyllochinonreiche Lebensmittel sind grüne Kohl- und Salatsorten und Eier.

Vitaminbedarf

Veränderungen im Vitaminbedarf entstehen in speziellen Lebenssituationen wie zum Beispiel in der Pubertät, bei Schwangerschaft, Erkrankungen und im Alter. Auch spezielle Anforderungen an den Stoffwechsel verändern den Vitaminbedarf, zum Beispiel Stress, Diäten, Rauchen, regelmäßiger Alkoholkonsum und Medikamente (z.B. Entwässerungsmittel, Antibiotika, "Pille”).

Vitamine

So werden eine ganze Reihe chemisch unterschiedlicher Substanzen bezeichnet, die, da der Körper sie nicht selbst bilden kann, mit der Nahrung zugeführt werden müssen. Sie sorgen in ausreichenden Konzentrationen dafür, daß alle Vorgänge im Stoffwechsel reibungslos ablaufen. Man unterscheidet wasser- (C, B1, B2, B6, B12, Pantothensäure, Biotin, Niacin, Folsäure, ) und fettlösliche (A, D, E, K) Vitamine.

Vitaminmangel

Wenn im Körper Vitamine fehlen, drohen Mangelerscheinungen. Je nach Vitamin dauert es unterschiedlich lange, ehe sich Anzeichen eines Mangels zeigen (Müdigkeit, Leistungsschwäche, Hautveränderungen). Ebenfalls unterschiedlich gravierend sind die Gesundheitsstörungen, in denen der Vitaminmangel sich äußert.

Vitamintabletten

Vitamine sind normalerweise in einer ausgewogenen Ernährung in ausreichender Menge enthalten. Voraussetzung ist allerdings ein hoher Anteil an frischem Obst, Gemüse, Vollkorn- und Milchprodukten täglich. Bei besonderen körperlichen Anforderungen kann sich außerdem der Vitaminbedarf erhöhen und die Zufuhr dadurch ungenügend werden. Hier können Vitaminpräparate einen wertvollen Beitrag zur täglichen Bedarfsdeckung beitragen. Auch in der Schwangeschaft und bei FDH-Diäten reichen Vitamine aus der Nahrung nicht.

Vollkorn

Für Vollkornmehl oder -produkte wird das ganze Korn verarbeitet. Es enthält im Vergleich zu ausgemahlenen Mehlen wesentlich mehr Vitamine (B1, B2, C, E) Calcium und Eisen. Lebensmittel aus Vollkorn sind mit Ausnahme von Hafer (7g Fett/100g) von Natur aus fettarm und enthalten eine Menge wichtiger Ballaststoffe.